Zitat der Woche

"Deshalb sage ich, dass es hier spukt - mein Laden ist voll von den Geistern der Bücher, die ich nicht gelesen habe. Armen ruhelosen Geistern, die immer um mich herum sind. Es gibt nur eine Möglichkeit, den Geist eines Buches zu bannen - man muss es lesen."

(Christopher Morley)

Sonntag, 30. September 2012

Der Augensammler

Mein erster Thriller von Sebastian Fitzek und ich muss sagen: ich bin begeistert!
Auch wenn mir die Details der Taten (ja, ich bin ein wenig pervers veranlagt) - wie sie bei Max Bentow so wunderbar geschildert sind - hier ein wenig fehlen: Der Schreibstil und der gesamte psychologische Hintergrund gefallen mir sehr.
Mehr wollte ich gar nicht loswerden, denn das hier wird keine Rezension.
Nur noch ein paar Zitate.

"Manchmal umschreiben Worte ein ganzes Universum. "Ich liebe dich" und "Wir sind eine Familie" zum Beispiel. Eine Kombination harmloser Buchstaben, die deinem Leben einen Sinn geben. Und dann gibt es Sätze, die ihn dir wieder entreißen."

"Wir hinterfragen meist nur unsere Fehler. Nie unsere Erfolge. Wenn etwas gutgeht, nehmen wir es als gottgegeben hin. Wir grämen uns, wenn wir Geld verlieren oder von der Liebe unseres Lebens verlassen werden. Doch weshalb sie bei uns bleibt, fragen wir uns ebenso selten, wie wir uns über eine bestandene Prüfung wundern. Dabei sind es meiner Meinung nach weniger die Fehler, aus denen wir Menschen lernen können, als die Erfolge, die wir nicht verdienen. Wenn wir diese nicht hinterfragen, lullen sie uns ein, machen uns selbstgefällig, und wir können sie niemals wiederholen."

"Es gibt nur wenige Momente, in denen es uns Menschen gelingt, einzig und allein für den Augenblick zu leben. In denen es keine Zukunft und keine Vergangenheit gibt, sondern nur ein Hier und Jetzt."

Mittwoch, 26. September 2012

Skinhead, Gewalttäter, Pastor - die drei Leben des Johannes Kneifel


Vom Saulus zum Paulus – Johannes Kneifel

Ein ehemaliger Rechtsextremist, der nun bald Pastor sein wird? Ein verurteilter Gewalttäter, der Kinder und Jugendliche betreut?
Viele Menschen würden auf den ersten Blick vor so etwas zurückschrecken, doch das neue Buch von Johannes Kneifel belehrt uns eines besseren und gewährt uns einzigartige Einblicke in sein bisheriges Leben.

Als tatsächlich erste Biografie, die ich in meinem Leben gelesen habe, hat „Vom Saulus zum Paulus“ die Maßstäbe nun ziemlich hoch angesetzt.
Ich hatte nicht erwartet, dass sich das klassische Mitfiebern, was sich beim Lesen von Romanen einstellt, auch hier bemerkbar macht. Doch nicht nur das war erstaunlicherweise der Fall: Wer kennt nicht das Gefühl, ein Buch beim Lesen an die Wand werfen zu wollen, weil einen die Ungerechtigkeit darin so fertig macht? Dieses Gefühl, selbst irgendetwas tun zu müssen, erdrückt einen fast. Ich war oft genug beeindruckt von der Art, mit der Herr Kneifel diesen unerträglichen Situationen begegnet ist, die ihm in seinem wahren Leben passiert sind, während es mir als Leser doch schon so schwer fällt.  
Doch zunächst einmal zum Anfang.
Der Verlauf des Buches beginnt mit dem Tag, an dem Johannes Kneifel und sein Kumpel Marco in die Wohnung von Peter Deutschmann eingedrungen sind. Es wird nicht nur der Tathergang aufs Genauste geschildert, sondern auch die Gefühle von damals wieder aufgearbeitet. Es kann sich wohl niemand vorstellen, wie schwer das alles für den Autor gewesen sein muss und doch hat er sich dieser Aufgabe gestellt. Ich bewundere ihn dafür.
Auch die häufigen Rückblenden in seine schwierige Vergangenheit und seine stetige Ehrlichkeit faszinieren mich. Diese Vergangenheit wird niemals als Grund für sein Fehlverhalten genannt, sie gehört nur ebenfalls zu den schmerzlicheren Teilen seines bisherigen Lebens und Johannes Kneifel versucht sie zu verarbeiten wie alles andere auch.
Nächstes großes und für mich ebenfalls sehr erschütterndes Thema ist die Behandlung im Gefängnis, die Prognosen der Psychologen und das Verhalten der Mithäftlinge. Die bereits erwähnte ungerechte Behandlung treibt den Leser fast zur Weisglut, die detailliert geschilderten Emotionen von Johannes Kneifel dagegen annähernd in die Verzweiflung. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man dieses Buch lesen kann, ohne sich zumindest in einem einzigen Moment selbst darin zu finden.
Es beschreibt einen Aufstieg, es beschreibt ein halbes Leben und doch hat man am Ende das Gefühl, es kommt noch Größeres auf den Autoren zu. Sein Leben ist noch nicht vorbei, es werden noch einige Probleme auf ihn zukommen und die Vergangenheit wird ihn immer wieder einholen. Und die erschreckende Erkenntnis, die Johannes Kneifel Anfang dieses Jahres wie ein Schlag getroffen hat, lässt seine gesamte Vergangenheit nun in einem anderen Licht stehen. Aber lest das Buch selbst, hört euch im Oktober selbst an, was dieser Mann zu sagen hat. Ich selbst habe noch einige offene Fragen, würde mich am liebsten stundenlang mit ihm unterhalten, weil mich der Teil seines Lebens, den er in diesem Buch niedergeschrieben hat, so sehr beeindruckt. Seine erste Begegnung mit Gott, sein gesamter Lebenswandel und sein stetiges Arbeiten an sich selbst und seinem Verhalten haben mir Herrn Kneifel gedanklich so nah gebracht, dass ich gespannt bin, wie ich bei meinem ersten persönlichen Aufeinandertreffen mit ihm reagieren werde.

Am 12.10.2012 um 20 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Vögelsen wird er nicht nur aus seinem Leben erzählen, sondern auch offen alle Fragen beantworten.
Für Häppchen und Getränke ist gesorgt, auch sein Buch kann dort erstanden werden.
Ob Skeptiker oder bereits Überzeugter, dieser Abend wird eine Bereicherung im Leben vieler Menschen darstellen.

„Und ich wusste, dass ich etwas Gutes tue. Natürlich weiß ich nicht, bei wem und wie viel von meinen Worten nachwirkt. Aber ich weiß, dass mein Besuch sinnvoll war, und dieses Wissen stimmt mich positiv.“
Aus „Vom Saulus zum Paulus“ Seite 270/271


Auch HIER zu finden!

Freitag, 21. September 2012

Factory Girl


Was gibt es besseres, wenn man morgens nicht wach wird? 
Ich vergöttere diese Frau!

Donnerstag, 20. September 2012

Die verrückteste Nacht meines Lebens

Die verrückteste Nacht meines Lebens von Lauren Barnholdt
ISBN: 978-3-570-30824-0
Preis: 7,99€
Originaltitel: "One night that changes everything"
293 Seiten Text


Klappentext:
"Wer wagt gewinnt.
Nicht nur im Spiel...
Eliza hat die Nase voll. Ihr Ex Cooper und seine chauvinistischen Freunde haben ihr allergeheimstes Tagebuch geklaut! Aus Rache, weil Eliza unschöne Dinge über Cooper im Internet gepostet hat. Der Tagebuch-Klau ist die ultimative Katastrophe, denn in dem Buch hat Eliza ihre grässlichsten Ängste notiert. Cooper und seine Freunde stellen ein Ultimatum: Eliza muss eine Nacht voller Mutproben bestehen, wenn sie das Tagebuch je wiedersehen will. Also beißt Eliza die Zähne zusammen und hakt eine Angst nach der anderen ab - vom Rumknutschen mit einem Wildfremden bis zur peinlichen Beichte bei der Schwester. Doch wie Amor es so will, trifft sie dabei ausgerechnet Cooper auf Schritt und Tritt ..."

Dazu:
Ich finde, der Klappentext stellt das Buch komplett falsch da. Erstens Mal wird ihr Exfreund hier mit den "Freunden" in einen Topf geworfen, was so einfach nicht ganz stimmt, das ist sogar noch mit ein Hauptteil der Geschichte, dazu später mehr. "Tagebuch" ist hier auch einfach der falsche Ausdruck, genauso wie die zwei erwähnten "Mutproben" ganz falsch dargestellt werden. Das "Rumknutschen" findet NICHT mit einem "Wildfremden" statt, sondern mit Elizas ehemaligem Schwarm, der auf die selbe Schule geht. Und die "peinliche Beichte" bei ihrer Schwester ist tatsächlich eine ernst zunehmende Geschichte aus der Vergangenheit gewesen, die das gute Verhältnis der Schwestern wirklich hätte zerstören können.

Cooper und die 318er:
Die sogenannten Freunde sind eigentlich eine Art Studentenverbindung, nur eben an der Schule, die seit Jahren existiert. Cooper ist seit neustem Mietglied und genau das führte zu der Trennung von Eliza: Sie fand eine Liste in seinem Zimmer, auf der zu erkennen war, dass er nur als "Aufnahmeritual" mit ihr zusammen war und für die verschiedensten Dinge, die er mit ihr gemacht hat, eine unterschiedlich hohe Anzahl von Punkten bekommen hat. Eliza rastet aus, trennt sich ohne große Erklärungen zu bekommen von Cooper und redet bis zu besagter Nacht nie wieder mit ihm.

Das Tagebuch:
Es handelt sich weniger um ein Tagebuch, sondern viel mehr um eine schlichte Auflistung aller Dinge, die Eliza tun würde, wenn sie nicht solche Angst davor hätte. Sie hat bereits sehr früh damit angefangen und meist ging es um belanglose Dinge, doch genau die brisantesten suchen sich die Jungs nun raus, um sie zu erpressen. Erfüllt sie die Aufgaben nicht, stellen die 318er das Buch ins Internet.

Die Hilfe:
Cooper, der die Erfüllung der Aufgaben bewachen und dokumentieren soll, kommt Eliza in vielen Situationen sogar zur Hilfe, ist jedoch immer darauf bedacht, dass seine "Freunde" dies nicht mitbekommen.
Man ist das gesamte Buch ähnlich wie Eliza hin und her gerissen: Ist man sauer oder ist er einem egal? Mag man ihn noch oder verabscheut man ihn nur für das, was er getan hat? Soll man sich anhören, was er zu seiner Verteidigung zu sagen hat? Warum hilft er einem, wenn er doch alles tut, um den 318ern alles recht zu machen? Und vor Allem: Wollte er mich jemals wirklich?

Fazit:
Ich finde das Buch sehr unterhaltsam und kann mich meistens äußerst gut in Eliza hineinversetzen. Auch Coopers Charakter wird meiner Meinung nach sehr gut dargestellt. Elizas beiden Freundinnen, die nicht wirklich den gesamten Verlauf des Abends für sie da sind, kann ich allerdings nicht wirklich greifen. Leider.
Auch Elizas tolle Schwester, die immer wieder als Vorbild aller genannt wird, die Eliza liebt, auf die sie aber auch eifersüchtig ist, kann man sich nicht gut bildlich vorstellen.
Schwierig finde ich, dass Eliza manchmal sehr reif auf mich wirkt, sich meiner Meinung nach in manch anderen Situationen allerdings wieder sehr kindisch und naiv aufführt. Das macht es für mich, gerade als angehende Buchhändlerin, etwas schwierig, das Alter der Zielgruppe eindeutig einzugrenzen.
Schöne, leichte, auch sehr unterhaltsame Lektüre für zwischendurch. Die recht kurzen Kapitel unterstreichen dies. All die Ängste sind gut nachvollziehbar, jedoch nicht wirklich schlimm, sodass ihre "Bekämpfung" in dieser einen Nacht Eliza in gewisser Weise als Person sogar weiterbringt und ihr zeigt, dass sie viel mehr schaffen kann, als sie eigentlich von sich dachte.

Mittwoch, 19. September 2012

Ui, ein Blogaward

Die liebe Sophie hat mich und 9 weitere Blogger ausgesucht und ich werde das Ganze auf jeden Fall gerne weiterführen.
Ich habe mich noch nicht wirklich mit solchen Dingen beschäftigt, aber plötzlich war er da, mein erster Blogaward, also los geht's:

Regeln: Ich schreibe 11 Dinge über mich selbst, beantworte Sophies 11 Fragen, stelle 11 neue Fragen und tagge 10 Leute mit weniger als 200 Lesern, bei denen es dann so weitergeht!
Ein moderner Kettenbrief, wie schön :)

11 Dinge über mich:
1. Neben dem ganzen schwarz-weiß (wie man auf meinem Blog sieht) stehe ich auf knallpink!
2. Ich liebe es, im Gras zu liegen, ganz egal wie dreckig man dabei wird.
3. Ich trinke, wie es sich auf dem Dorf gehört, am liebsten Weizenkorn.
4. Es gibt kaum etwas auf der Welt, was ich nicht mal ausprobieren würde.
5. Es hängen zwei Straßenschilder in meiner Wohnung.
6. Winter ist meine liebste Jahreszeit, obwohl ich so eine Frostbeule bin.
7. Ohne meinen Kalender würde ich den ganzen Kram in meinem Leben nicht organisiert kriegen.
8. Wenn ich unglücklich verliebt bin, höre ich am liebsten Musik von 2Bough.
9. Ich möchte niemals heiraten.
10. Ich würde lieber Ewigkeiten zu Fuß laufen als mit dem Rad zu fahren!
11. Wenn ich alleine bin, singe ich in voller Lautstärke, egal was ich mache.

Sophies Fragen:
1. Was ist dein Lieblings essen.?
Momentan alles, was mit Pilzen, Spinat oder Fisch zutun hat.
2. Wie lange bloggst du schon.?
Seit letztem Monat, wie man unschwer erkennen kann.
3. Was sind deine Inspirationen.?
Alles um mich herum, aber vor Allem Schriftsteller und Songwriter (ist das nicht beinahe das Gleiche?).
4. Hast du Haustiere.?
Ja, einen wunderbaren Kater namens Maik.
5. Was ist dein Lieblingstier.?
Schildkröte!
6. Was ist dein Lieblingsschulfach.?
Ich gehe nicht mehr zur Schule, aber es war definitiv immer Latein. Ich liebe es einfach.
7. Hast du einen bestimmten Rhythmus beim bloggen.?
Ich wollte eigentlich jeden Tag etwas posten, das lässt meine Arbeit aber leider nicht so zu wie ich das gerne hätte.
8. Was hörst du für Musik.?
Rock, ein wenig Metal und einfach alles, was mir sonst so spontan gefällt.
9. Hast du einen bestimmten Laden wo du immer Einkaufen gehst.?
H&M.
10. Wie viele Sprachen sprichst du.?
Sprechen leider nur 2, Latein zählt ja nicht :D
11. Wer ist deine Lieblingsbloggerin/er.?
Anne von Love-at-first-side!

Meine 11 Fragen an die Nächsten:
1.  In was für Klamotten gehst du ins Bett?
2. Was ist deine Lieblingsserie im Fernsehen?
3. Wenn ein Mann dir eine/mehrere Blume/n schenkt: Was sollte es sein?
4. Findest du tätowierte Männer heißer als andere?
5. Wenn du eine einzige Sache in deinem Leben ungeschehen machen könntest, welche wäre das?
6. Dein Lieblingsfeiertag?
7. Welche (materielle) Sache wünschst du dir momentan am meisten?
8. Was ist die peinlichste Sache, die dir jemals alleine irgendwo passiert ist?
9. Welches ist dein Lieblingsbuch?
10. Glaubst du an Gott?
11. Ist dein Glas halb leer oder halb voll?

Meine 10 neuen Personen:

Montag, 17. September 2012

!!!

Die Ausrufezeichen sind weg, die Bilder wieder da.
Endlich sieht mein Blog wieder (halbwegs) so aus wie er soll!
Ich habe leider immernoch keine Ahnung, was diese Probleme verursacht hat, aber ich hoffe, dass das in Zukunft nicht wieder passiert.
Wie kann es denn sein, dass plötzlich alle Bilder weg sind - sogar der Hintergrund - ohne dass man irgendwas umgestellt oder gepostet hat?!
Seltsame Welt des Internets.. ich habe es leider eh nicht so mit dem Verständnis solcher Dinge, aber naja.
Ich bin dankbar für jeden Hinweis, der mich Erkenntnis gewinnen und mögliche Fehler vermeiden lässt.

Ich werde leider erst Donnerstag dazu kommen, wieder etwas zu schreiben. Stressige Zeit!
S.

Montag, 10. September 2012

Mind Games

"Mind Games" von Friederike Schmöe
ISBN: 9783440126370
Verlag: Kosmos
Preis: 12,95€
Sprache: Deutsch
253 Seiten

Einfach nur eine kleine Vorstellung:
Die "modernen" Themen der 21st Century Thrill Reihe haben mich zunächst ehrlich gesagt nicht besonders angesprochen, doch Mind Games erregte letztlich doch meine Aufmerksamkeit.
Die Pharmaindustrie sabotiert die Menschen, nutzt sie aus, macht sie sogar absichtlich krank, um Jahre später an ihnen verdienen zu können. Menschen werden unfreiwillig zu Testpersonen gemacht, manche sogar entführt. Aber wofür? Es ist eine Thematik über die man sich vermutlich, wie auch einige Personen in dieser Geschichte, ewig streiten kann. Natürlich müssen neue Medikamente irgendwie getestet werden. Klar sollen sie Gutes bewirken, den Menschen helfen. Doch ab einem bestimmten Punkt geht es in diesem Buch einfach zu weit. Nur, weil man als Testlabor Druck hat, weil man die Geldgeber zufrieden stellen und Ergebnisse hervorbringen muss, kann man nicht über Leichen gehen.
Gerade so genannte "neumodische Krankheiten" wie Depressionen oder Burn Out werden hier thematisiert. In wie weit können solche Krankheiten überhaupt nachgewiesen werden? Kann man als Arzt seine Patienten sogar selber krank machen, nur weil man ihnen das Falsche einredet?
Auch scheinbare Kleinigkeiten des normalen Alltags hier in Deutschland kommen vor: Normale Impfungen sollen bei vielen Menschen etliche Jahre später Depressionen auslösen.
Angeblich werden in manchen Medikamente auch absichtlich krebserregende Stoffe verarbeitet.
Nicht jeder Mensch reagiert gleich, doch wenn schon ein paar anfällig reagieren, krank werden, verdient man an ihrer späteren Behandlung einen ganzen Haufen Geld.
Ein Buch, das definitiv sehr zum Nachdenken anregt.

Pampa Blues

"Pampa Blues" von Rolf Lappert
ISBN: 9783446238954
Preis: 14,90€
Hanser Verlag
Sprache: Deutsch
256 Seiten








Die Ausgangssituation:
Ben ist 16 und sitzt in einem kleinen Kaff namens Wingroden fest, da sein Vater gestorben ist und seine Mutter als Sängerin durch das halbe Land reist.
Er soll hier bei seinem Großvater eine Ausbildung zum Gärtner machen, obwohl er viel lieber an seinem alten Bus rumschraubt, mit dem er eines Tages weg will von all dem.
Da die Berufsschule zu weit entfernt ist, lernt er sowieso ausschließlich aus seinen Büchern, um zu bestehen.
Sein Opa ist mit der Zeit so pflegebedürftig geworden, dass er ihn rund um die Uhr betreuen muss, er nimmt ihn mit in die Werkstatt und abends in die Kneipe, wo er sich mit nahezu dem ganzen Ort trifft, natürlich wohnt dort aber niemand in seinem Alter.

Das Ufo:
Sein "bester Kumpel" Maslow, welcher sein ganzes Vermögen aufgebraucht hat, um das halbe Dorf zu kaufen, hat einen großen Plan.
Er will alle im Dorf glauben lassen, dass ein Ufo dort gelandet ist. Einzig Ben und einen weiteren Freund weiht er ein, da er beim Bau eines wirklich fliegenden Ufos und der gesamten Umsetzung seines Plans ein wenig Hilfe gut gebrauchen kann. Der Rest der Bewohner soll die Geschichte wirklich glauben, um dem Ansturm an Journalisten, den Maslow erwartet, die ganze Geschichte schmackhaft zu machen.

Die Liebesgeschichte:
Als Lena, ein Anfang zwanzig jähriges Mädchen mit einer Kamera in der Tasche, mit einer offensichtlich selbst verursachten Autopanne in die Werkstatt kommt, scheint der Plan aufzugehen: die erste Journalistin ist bereits dort.
Während niemand wirklich ahnt, was Lena nach Wingroden geführt hat, verliebt sich Ben in sie. Der Altersunterschied macht hierbei keinen Unterschied, denn sie ist eins der wenigen Mädchen, die dem Jungen in seinem Leben dort überhaupt über den Weg gelaufen ist, sie ist wunderschön und unfassbar reif für ihr Alter.

Die wichtigen Dinge:
Als Lena Ben ein unwiderstehliches Angebot macht, aus dem verschlafenen Nest "auszubrechen", zögert dieser kaum. Doch unterwegs bekommt er Zweifel und kehrt zurück. Erst, als er spät in der Nacht wieder zuhause eintrifft, merkt er, dass die ganze Geschichte nur ein Test war. 
Lena hat ihm auf die harte Tour gezeigt, was wirklich wichtig ist im Leben.

Es wird gezeigt, wie ein Junge zum Mann wird. Wie er lernt, aber auch Fehler macht, wie er sich das erste Mal verliebt und wie er seinen Alltag trotz aller Schwierigkeiten meistert. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Allem.
Wenn ihr eine stellenweise herzzerreißende, auch traurige, aber wunderschöne Geschichte lesen wollt, wenn ihr etwas über den mysteriösen Todesfall erfahren wollt, der passiert und wenn ihr wissen wollt, wie ein kleines Dorf durch einen fast komischen Unfall doch noch zur Berühmtheit wird, dann kauft euch dieses Buch. Ihr werdet nicht enttäuscht sein.

Freitag, 7. September 2012

Reckless

Gestern war der Erstverkaufstag von "Reckless - Lebendige Schatten", Teil 2 übrigens.

ISBN: 9783791504896
Verlag: Dressler
gebunden und auf Deutsch
411 Seiten

Da es schon eine ganze Weile her ist, dass ich es selbst gelesen habe (Leseexemplare kommen natürlich früher, mann muss ja sehen, was man einkauft), kommt nun keine Rezension, sondern nur kurz meine Meinung.




Zunächst muss ich festhalten, dass ich eher durch Zufall auf den ersten Teil von Reckless gestoßen bin.
Ich habe ihn regelrecht verschlungen und dann natürlich sofort den 2. Teil auch noch gelesen.
Und wisst ihr was? Ich finde Lebendige Schatten sogar noch besser!

Einerseits ist man bereits viel vertrauter mit der Welt "hinter dem Spiegel",
andererseits finde ich den Anfang deutlich dramatischer, denn Jacob ist einem bereits im ersten Teil so sehr ans Herz gewachsen, dass seine Rettung viel wichtiger scheint als die von Will im ersten Teil.
Zudem spricht mich der Perspektivwechsel an, denn es wird hier nicht nur aus Jacobs Sicht berichtet.
Aber ich will ja nicht zu viel verraten!

Cornelia Funkes Märchenwelt ist einfach faszinierend, wird gerne "böse" genannt.
Sie steckt voller Gefahren, eigentlich bei jedem einzelnen Schritt, den man in ihr tut, aber sie überrascht auch immer wieder.
Jacob hat zumindest von den meisten Dingen, die ihm im Laufe seiner Reise begegnen, schon mal etwas gehört, den Leser trifft dies alles jedoch komplett unvorbereitet.

Alle in diesem Buch verwendeten "Märchenfiguren" und noch weitere von der Autorin ausgewählte Lieblinge der Gebrüder Grimm wurden nun in einem kleinen Extra-Buch festgehalten.
Mit Kommentaren der Autorin, voller Einblicke in ihre "Schreibwerkstatt".
Ihr sehr es unten links auf meinem Bild: "Mein Reckless Märchen Buch".


Wie ihr merkt, lege ich euch dieses Buch sehr ans Herz! Natürlich den ersten Teil genauso! Wer ihn also noch nicht gelesen hat: los los los! Damit ihr euch auch schnell den zweiten schnappen könnt.

Donnerstag, 6. September 2012

Bücher müssen gelesen aussehen..


Ich vertrete konsequent die Meinung, dass man Büchern ansehen MUSS, dass sie Gebrauchsgegenstände sind.
Man soll sie lesen, lieben und vor Allem leben!
Wenn andere Leute meine Bücher so zurichten, finde ich das allerdings gar nicht so witzig! Merkt euch das!

Bei meinen Büchern knicke ich immer wunderschöne Eselsohren rein, um die besten und einprägsamsten Zitate immer schnell wiederzufinden! Wie man sieht stechen diese dann auch noch knallgelb hervor.

Es gibt viele Leute, die meine Meinung da nicht teilen, aber ich habe es so nunmal am liebsten.
Unversehrte Bücher kann ich mir den ganzen Tag auf der Arbeit anschauen, bei mir zuhause sieht man, dass ich alle Bücher schon mindestens einmal in der Hand und jede einzelne Seite aufgeschlagen hatte.



Erinnerungen bleiben..

"Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern, dass man nie beginnen wird zu leben."
(Marcus Aurelius)

"Das Bewusstsein eines erfüllten Lebens und die Erinnerung an viele gute Stunden sind das größte Glück auf Erden."
(Marcus Tullius Cicero)


W. Prigge,  05.09.2012
Ruhe in Frieden

Mittwoch, 5. September 2012

Für Wunder ist es nie zu spät

"Du bedeutest mir alles, will er sagen. Du bist meine Sonne, mein Meer, mein Frühstück, mein Abendessen, mein Herz, meine Lunge, meine Augen, meine geheimnisvolle Katze, meine warme Decke, mein frisches Trinkwasser.
Du bist keine Statistin. Du bist ein ganz eigenes Stück, das in einem ganz eigenen Theater gespielt wird. Du bist ein spannender Akt, von dem ich mich nicht losreißen kann, auch nicht, wenn er erschöpfend und anstrengend sein mag, weil er so intelligent und gut geschrieben ist.
Und schön. Schön auf eine wehmütige und aufmüpfige Weise, nicht einschmeichelnd süß, niemals kitschig. Nicht einmal, wenn du auf offener Bühne mit anderen schläfst, höre ich auf, dich zu lieben." 
Die Ecken zeigen, dass dies zu meiner Urlaubslektüre zählte.

The fault in our stars



"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green.
Im Hanser Verlag erschienen, genau 275 1/2 Seiten reine Geschichte.
978-3-446-24009-4 die ISBN, 16,90 € der Preis.

Wie man bereits hier sehen kann, werde ich keine gewöhnliche, nach irgendwas gegliederte Rezension schreiben.
Ich schreibe einfach drauf los, ganz nach Gefühl, denn nur das wird meiner Meinung nach diesem Buch gerecht.
Ich hoffe mal, dass was annehmbares dabei rauskommt.






Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch nicht lesen wollte.
Wenn im Moment alle Leute ein Buch lesen, dann will ich es einfach nicht.
Ich will nicht zu einem Massengesprächsthema beitragen, ich schnappe mir lieber kleine, unentdeckte Bücher.
Auf der Arbeit habe ich dann aber irgendwann, wie man das nun mal macht, am Pc die kurze Inhaltsangabe aufgerufen.
In dieser Inhaltsangabe stand ein Zitat und dieses Zitat hat innerhalb weniger Sekunden meine Vorsätze über den Haufen geworfen.
Es war nur die erste Hälfte von dem, was ich mir im Buch angestrichen habe (denn so werden all meine Bücher zu etwas ganz persönlichem), aber es hat gereicht.
Trotzdem bekommt ihr von mir das "gesamte" Zitat:

"Manchmal liest man ein Buch, und es erfüllt einen mit diesem seltsamen Missionstrieb, und du bist überzeugt, dass die kaputte Welt nur geheilt werden kann, wenn alle Menschen dieser Erde dieses eine Buch gelesen haben. Und dann gibt es Bücher wie Ein herrschaftliches Leiden, über die du mit niemandem reden willst, weil das Buch so besonders und kostbar und so persönlich für dich ist, dass darüber zu reden sich wie Verrat anfühlt."
Seite 36

Wie hier bereits erwähnt, geht es in einem Großteil des Buches um - tada - ein anderes Buch.
Die Protagonistin, Hazel, stützt sich regelrecht darauf, denn es ist ein Buch über eine Krebspatientin, wie sie eine ist, die ihre Gedanken tatsächlich zu verstehen scheint. Die Tatsache wie sehr man sich für ein bestimmtes Buch begeistern kann, ist für mich eine der wichtigsten Aussagen dieses Buches.

Ich finde es schrecklich, dass in vielen Rezensionen das Thema Krebs so in den Vordergrund gerückt wird. Denn meiner Meinung nach ist das hier fast schon nebensächlich. Hazel ist unheilbar krank, ihre Eltern drängen sie zur Therapie, sie zieht sich zurück.. aber was soll's? Sie hat sich damit abgefunden und es ist einfach ein Teil von ihr, wie ihre Haar- oder Augenfarbe.
Als sie dann den umwerfenden (es gibt sicherlich niemanden, der beim Lesen nicht für ihn schwärmt oder Hazels anfängliche Schwärmerei zumindest verstehen kann) Augustus kennen lernt, fängt ihr Leben endlich wieder richtig an. Denn nach und nach geschieht das, was eben fast jedem Mädchen im Laufe ihres Lebens irgendwann passiert: Sie entwickelt ihre erste große Liebe.
Dass Augustus auch  mal Krebs hatte und deshalb eine Beinprothese trägt, ist genauso nebensächlich. Außerdem konnte er den Krebs erfolgreich aus seinem Leben verbannen.
Die gesamte Lebenseinstellung dieses Jungen ist einfach faszinierend, nicht nur für Hazel.
Ein passendes Zitat von ihm, nachdem er in einem Spiel verloren hatte, da er sich freiwillig selbst in die Luft jagte:
"Hab die Kinder gerettet", sagte er. 
"Vorläufig", wandte ich ein. 
"Jede Rettung ist vorläufig", entgegnete Augustus. "Ich habe ihnen eine Minute gekauft. Vielleicht ist es die Minute, die ihnen eine Stunde kauft, was die Stunde ist, die ihnen ein Jahr kauft. Niemand kann ihnen die Ewigkeit kaufen, Hazel Grace, aber mit meinem Leben habe ich ihnen eine Minute gekauft. Und das ist besser als nichts." 
Seite 59
Die Tatsache, dass er sie immer, wirklich immer, bei ihrem vollen Namen nennt; sein kleiner Tick, sich immer eine unangezündete Zigarette in den Mund zu stecken um zu sagen "Hey, hier ist das tödliche Ding, aber ich lasse mich nicht töten"; und die kleinen, scheinbar unbedeutenden Dinge, die er immer einwirft.. genau das macht Augustus zu etwas so Besonderem.
"Das ist das Problem mit dem Schmerz", sagte Augustus und sah mich an. 
"Er verlangt, gespürt zu werden."
Seite 62
Und noch viel besser ist, dass er dafür sorgt, dass Hazel das Einzige bekommt, was sie sich immer wirklich gewünscht hat: Ein Ende für Ein herrschaftliches Leiden. 
Das Buch endet einfach irgendwann mitten im Satz, um zu verdeutlichen, dass das Mädchen gestorben ist oder zu krank war, um weiter zu schreiben. Doch Hazel interessiert sich auch für das Schicksal aller anderen Personen dieses Buches.
Sie hat dem Autoren, Peter Van Houten, etlliche Briefe in die Niederlande geschickt, nachdem sie rausfand, dass er sich dorthin zurückgezogen hatte und nie mehr schreiben wollte.
In "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist von sogenannten "Herzenswünschen" die Rede, jedes kranke Kind bekommt von einer Organisation einen. Hazel hat ihren längst aufgebraucht, um mit ihren Eltern nach Disneyland zu fahren. Doch Augustus hat seinen noch und setzt ihn dafür ein, dass er gemeinsam mit Hazel und ihrer Mutter nach Amsterdam fliegen kann.
Er hatte nämlich zu Hazels Überraschung über Email den Kontakt zu Van Houtens Assistentin herstellen können und sie waren eingeladen worden.

Da Van Houten jedoch ein Alkoholiker und (nicht nur) den beiden gegenüber ein ziemliches Arschloch ist, fällt der kleine Trip schneller ins Wasser als geplant. Trotzdem küssen sich die beiden anschließend zum ersten Mal, was den Leser so weit tröstet, dass er denkt, die Sache wäre nun abgehakt.
Doch Augustus tut heimlich alles, was in seiner Macht steht, und sorgt dafür, dass Hazel ihr Ende gewissermaßen noch bekommt und Van Houten beginnt, sich selbst ein wenig mehr zu hinterfragen (Ich darf jetzt nicht verraten wie, denn sonst nehme ich das gesamte Buch vorweg und so gerne ich das auch möchte, ich reiße mich zusammen!).

Dieses Buch beschreibt die Geschichte, der ersten Liebe. Gleichzeitig zeigt es aber auch die einzig wahre und große Liebe. Es ist äußerst selten, dass beides einer Person gilt, doch bei Hazel und Augustus ist dies der Fall.
Und obwohl es sich hier um Teenager handelt, wird denke ich jeder Erwachsene vor Staunen die Augen ganz weit aufreißen, weil er die Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Uneingeschränktheit dieser Liebe bewundert.

Den Originaltitel habe ich hier als Überschrift gewählt, weil ich immer dachte, wie viel passender er doch ist. Ich bin sowieso so ein Englisch-Fanatiker, besonders wenn es um Serien geht, doch in diesem Buch ist es irgendwie ganz anders: An der einzigen Stelle, an der der Titel genannt wird, kann man sich zwar denken wie passend der Englische Titel im Zusammenhang zum Rest dort steht, doch durch die Person, die es sagt wirkt hier sogar für mich die (eigentümliche) Übersetzung sehr passend.

Aus einem der Briefe von Peter Van Houten an Augustus Waters:
"Lieber Mr. Waters,
ich habe Ihre elektronische Post vom 24. April erhalten und bin gebührend beeindruckt von der shakespeareschen Komplexität Ihrer Tragödie. Jeder Beteiligte dieser Mär ist einer Verfehlung schuldig: die des Mädchens ist, dass es so krank ist, Ihre ist, dass es Ihnen so gut geht. Ginge es ihr besser oder Sie wären kränker, wären die Sterne Ihnen nicht so ungnädig, doch die Kälte liegt in der Natur der Sterne und Shakespeare lag nie falscher, als er Cassius sagen ließ: "Nicht durch die Schuld der Sterne, lieber Brutus, / Durch eigne Schuld nur sind wie Schwächlinge ..." Leicht gesagt, wenn man ein römischer Edelmann ist (oder Shakespeare), aber es lässt sich jede Menge Schuld in unseren Sternen finden. 
Das Schicksal ist ein mieser Verräter. [...]" 
Seite 105/106
Jetzt müsst ihr noch meine Zitateflut über euch ergehen lassen.
Da ich ja leider nicht mehr vom Inhalt erzählen will, ohne die Angabe von wem und aus welchem Zusammenhang sie stammen:
"Aber man muss sein Versprechen trotzdem halten. 
Genau das ist doch Liebe. 
Liebe ist, das Versprechen trotzdem zu halten."
Seite 60
"Es ist irgendwie. Das Buch zu lesen war irgendwie..."
"Irgendwie was?", fragte ich herausfordernd.
"Wie ein Geschenk?", sagte er fragend. "Als hättest du mir etwas Wichtiges gegeben."
Seite 65
"Während er las, verliebte ich mich ihn ihn, so wie man in den Schlaf gleitet:
langsam zuerst und dann rettungslos." 
Seite 117
"Das Unheimliche an Häusern ist, dass sie fast immer so wirken, als ob nichts in ihnen passiert, dabei findet der Großteil unseres Lebens darin statt."
Seite 129 
"Du argumentierst, dass das zerbrechliche Seltene nur schön ist, weil es zerbrechlich und selten ist.
Aber das ist eine Lüge, und das weißt du auch."
Seite 135 
"Die Definition des Menschseins ist die Fähigkeit, die Herrlichkeit der Schöpfung zu bewundern." 
Seite 160
"Aus Morgenröte wird grauer Tag, schrieb der Dichter.
Und kein Gold ist von Dauer."
Seite 254 
"Wir wollen vom Universum bemerkt werden, wir wollen nicht, dass das Universum sich eine Bohne darum schert, wie es uns ergeht, nicht um die kollektive Idee eines fühlenden Lebens, sondern um jeden Einzelnen von uns als Individuum."
Seite 257 
Eine weitere, richtige Rezension findet ihr bei meiner Freundin Sally: Sally's Bücherblog

So:  Passend zum ersten Zitat, habe ich das Buch nun meinem Freund in die Hand gedrückt, um ihn zum Lesen zu zwingen, denn so wahrhaftig und besonders auch der zweite Teil dieses Zitates ist, bei dieser Geschichte trifft definitiv der erste Teil zu. Außerdem hat auch Hazel Augustus ihr Buch lesen lassen, obwohl für sie Ein herrschaftliches Leiden so besonders war.

Und als kleine persönliche Aussage hier unten drunter, auch wenn man sie erst versteht, wenn man das Buch gelesen hat:
Für Felix: Okay.



Dienstag, 4. September 2012

Mein Herz konnte wohl nicht nein sagen.


Hallo liebe Leute,
heute Abend nach 11 Stunden auf der Arbeit (puh!) nur ein kurzer Post, der sagt: ICH HABE WIEDER INTERNET! :)
Morgen habe ich frei und es folgen mindestens zwei Einträge, es soll ja endlich mal was zustande kommen hier auf meiner Seite!

Ich habe mir kürzlich endlich mal drei meiner liebsten Geschichten in Buchform gegönnt, da ich leider zu einem der wenigen Kinder gehöre, die so gut wie nie gelesen haben.
Es wurde von meinen Eltern scheinbar für nicht so wichtig empfunden, umso erschreckender war mein Berufswunsch wohl für sie.
Natürlich kennt jeder diese Geschichten irgendwie, sei es nur vom Hören oder dann doch aus dem Fernsehen.
Ich werde allerdings nach und nach versuchen, neben den Neuheiten, die ich so lese, auch die Klassiker aufzuholen.

Einen wunderschönen Abend noch und auf einen fleißigen morgigen Tag!

Alice: "This is impossible."
The mad hatter: "Only if you believe it is."

Samstag, 1. September 2012

Love at first side

So, da ich leider momentan die größten Internetprobleme habe, heute nur ein kurzer Post von einem Freund aus:

Ich wollte euch (haha, als würde meinen Blog schon irgendwer lesen) einfach mal von mir aus einen anderen Blog vorstellen.
Ganz ohne dieses "ich stell dich vor, dann stellst du auch mich vor"-Gehabe, durch das man nur Leser gewinnen will.

Ich stelle Annes Blog vor, weil ich ihn täglich mehrfach anschaue, weil er mich begeistert und weil er mich dazu gebracht hat, selbst wieder etwas zu schreiben :)

Nicht nur, dass sie eine angehende Autorin ist (wobei ich das allein schon sehr fasznierend finde, weil ich hoffe, das irgendwann auch von mir behaupten zu können), ich liebe einfach ihren Schreibstil, selbst wenn es nur um ihren Blog geht. Ich liebe die täglichen Zitate, die neuerdings immer kommen. Und ich liebe einfach die Tatsache, dass sie die kleinen und unwichtigen Dinge scheinbar für genauso wichtig hält wie ich.
Das Mitführen eines Notizbuches. Die tausend Ideen, die einem immer und überall zufliegen. Den Mut, einfach das zu tun, was man tun will. Das Durchhaltevermögen, auch wenn es einem nicht immer leicht fällt.

 Schaut es euch einfach an!
Love at first side.
KLICK