Zitat der Woche

"Deshalb sage ich, dass es hier spukt - mein Laden ist voll von den Geistern der Bücher, die ich nicht gelesen habe. Armen ruhelosen Geistern, die immer um mich herum sind. Es gibt nur eine Möglichkeit, den Geist eines Buches zu bannen - man muss es lesen."

(Christopher Morley)

Mittwoch, 9. Januar 2013

Indigosommer von Antje Babendererde


978-3-8337-2573-9

Gesprochen von Muriel Baumeister und Philipp Baltus

4 CDs
Gesamtspielzeit 4 Stunden und 23 Minuten


Inhalt:
Die 15 jährige Smilla geht als Austauschschülerin zu Bekannten aus der Kindheit, die nun in den USA leben. Schon recht bald nach ihrer Ankunft haben ihre beiden Gastgeschwister mit ihren Freunden einen mehrwöchigen Surf-Urlaub geplant, auf den sie Smilla mitnehmen. Hat sie zunächst noch genug mit den Mitgliedern der Gruppe und dem Surfen an sich zu kämpfen, stehen bald noch ganz andere Verwirrungen mit auf dem Programm. Annäherungsversuche eines Cliquenmitglieds, die Feindseligkeit aller dort heimischen Indianer, die Tatsache, dass die Clique verheimlicht, was im vorigen Jahr dort passiert ist und schließlich auch Smillas aufkeimenden Gefühle für Indianer Conrad. Was ist letzten Sommer wirklich passiert?

Meine Meinung:
Wie immer war ich einfach nur begeistert von Antje Babendererde. Nach Libellensommer, Gesang der Orcas und Julischatten habe ich mir das aber natürlich schon denken können.
Wie immer fängt es ganz typisch teenagergerecht an, übliche Probleme stehen auf dem Programm, das Erwachsen werden steht im Vordergrund. Doch wie immer steckt noch etwas dahinter. Etwas größeres und bedeutenderes. Und als sich dann schließlich noch rausstellt, dass ohne Smilla als Katalysator niemals die gesamte Wahrheit für Conrad ans Licht gekommen wäre, hat nach der Trauer auch die Erleichterung und die Einsicht ihren Platz in dieser Geschichte.
Ernste Themen, alltägliche Probleme, Spannung und ein Haufen Gefühle. Wie immer trifft die Autorin genau meinen Geschmack, ich werde hoffentlich bald das nächste ihrer Bücher lesen.
Außerdem die witzigen Anspielungen auf Twilight (Ohja, sie segeln nämlich an dem Strand von La Push) finde ich klasse. Ich bin zwar Twilight-Bücher-Fan (Die Filme - bäääähhh!), aber es ist trotzdem super, wie es hier ein wenig ins Lächerliche gezogen wird, wobei der Glaube und die Traditionen der Quileute jedoch bewahrt und sehr gut rübergebracht werden. Besser als in Twilight, bzw. New Moon.

Fazit:
Obwohl ich mich zunächst sehr schwer damit getan habe, ein Hörbuch zu hören anstatt selbst zu lesen, muss ich sagen, dass ich mich durchaus mit diesem Medium anfreunden konnte. Aber auch nur wenn ich wiedermal Bügelwäsche habe, die mich 5 Stunden beschäftigt. Denn einfach nur daliegen und zuhören... das passt einfach nicht zu mir.
Ein sehr empfehlenswertes "Buch" für junge Erwachsene. Obwohl es wie üblich typische Themen zum Erwachsen werden enthält, bin ich immer noch der Ansicht, dass Frau Babendererdes Bücher als "All Age Literatur" zu bezeichnen sind. Die Kultur der Indianer ist einfach faszinierend.

Kommentare:

  1. werde ich mir mal anhören :)
    Ich lese auch sehr gerne und höre Hörbücher auf langer Fahrt im Zug. Oder wenn ich Hausarbeit mache. (ich lade mir das dann immer auf meinem MP3 Player und los gehts) :D

    lg Nira :)

    http://nirasavetheworld.blogspot.de/

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