Zitat der Woche

"Deshalb sage ich, dass es hier spukt - mein Laden ist voll von den Geistern der Bücher, die ich nicht gelesen habe. Armen ruhelosen Geistern, die immer um mich herum sind. Es gibt nur eine Möglichkeit, den Geist eines Buches zu bannen - man muss es lesen."

(Christopher Morley)

Sonntag, 28. April 2013

Praktikum für einen Tag

Bildquelle: We heart it.com (klick auf's Bild)

Am Freitag habe ich einen Tag lang ein wenig Zeitungsluft schnuppern dürfen. Jeder freie Tag will ja genutzt werden.
Ich war erstaunt, wie viel ich wirklich eigenverantwortlich machen durfte, denn die Freundin, die ich begleitet habe, hat momentan die Urlaubsvertretung für den "Sonntagskurier". 
Ich durfte die Anreißer für die Titelseite (4 verschiedene) und viele kleinere Artikel schreiben: Ein- und Zweispalter, teilweise sogar mit Bild! - Die Infos dafür stammten aus den Pressemitteilungen per Mail, nichts also mit eigener Recherche! Ganz entspannt.
Außerdem hatte ich die Aufgabe, einen großen Artikel ca. um die Hälfte zu kürzen. Und ich kann euch sagen: DAS IST GAR NICHT SO EINFACH!
Noch dazu saß ich das  erste Mal in meinem Leben an einem Mac und habe mit komplett neuen Programmen gearbeitet. Aber ich muss sagen, dass ich Technikniete erstaunlich schnell damit zurecht kam. Aber merke: Rechtschreibung will gelern sein!

Fazit: Ich finde es spitze! Die Arbeit bei einer Zeitung kann also durchaus für die Zeit nach meiner Ausbildung in Betracht gezogen werden und das finde ich sehr beruhigend, denn ansonsten habe ich bisher einfach noch gar keine konkrete Idee zustande gebracht.

Eine Stadt aus Wasser

"Venedig ist ein guter Ort, um irgendwo alleine zu verweilen; es passiert immer irgendwas und niemand wundert sich, warum man stehen bleibt und einfach nur schaut. Es ist eine Stadt, die es gewohnt ist, auf dem Präsentierteller zu sitzen."
(Aus "Calling Crystal" von Joss Stirling)





Mittwoch, 24. April 2013

That's the story of why we broke up!


"Why we broke up"
Novel by Daniel Handler
Art by Maira Kalman
ISBN: 978-1-4052-6135-7
Verlag: Electric Monkey by Egmont

"You either have the feeling
or you don't"

Da kommt der Drang nach dem Englischen doch wieder hervor - die Rezension aber natürlich in Deutsch, mein Talent für diese Sprache ist nämlich durchaus eingeschränkt.
Bereits nach der Hälfte des Buches, habe ich unsere Warengruppenleiterin für fremdsprachige Literatur angebettelt, dieses Buch doch wieder ans Lager zu nehmen. Mehrfach sogar.
Ich habe auch gleich eine Karte mit persönlicher Empfehlung fertig gemacht, die wir mit an das Regal hängen können! (Text oder Bild folgt)

In "Why we broke up" erzählt Min ihre Liebesgeschichte. Die Geschichte von ihr und Ed.
Dass die beiden getrennt sind, weiß man bereits von Anfang an, da Min gerade mit der Kiste voller Erinnerungen auf dem Weg zu ihm ist. Sie will ihm alles zurückgeben und schreibt ihm dazu - "arty" wie sie ist - einen Brief.
Anhand vieler kleiner Erinnerungsstücke (welches Mädchen kennt das nicht?) erzählt sie in diesem Brief ihre gemeinsame Geschichte. Vom Anfang bis zum Ende.
Die Reflektionen, die sie dabei noch zusätzlich einbaut, sind einfach gelungen.
Es werden im gesamten Verlauf schon viele Kleinigkeiten aufgezählt, die nicht in Ordnung waren, die sie hätte bemerken müssen, die sie nicht so einfach - blind vor Liebe - hätte aktzeptieren dürfen usw.
Aber später weiß man sowieso immer alles besser, oder nicht? Pustekuchen, zumindest ich weiß, dass ich in den ganzen Situationen genauso ein Auge zugedrückt hätte, dass es mich genauso wenig gestört hätte.
Und obwohl man von Anfang an weiß, dass diese Beziehung kein Happy End haben wird, fesselt sie einen doch mit jedem Wort. Man liest sie nicht nur, man lebt sie.

Ich persönlich habe mich so sehr mit der Protagonistin identifizieren können, dass mir bereits in den sehr schönen Passagen des Buches zum Heulen zu Mute war - gerade weil ich wusste, dass es nicht so bleiben wird.
Ich schwärme selbst für Ed. Ed, der so anders ist als Min. Ed, den Mainstream-Menschen, der mir eigentlich zu Wider sein sollte. Ed, der so wunderschön ist. Ed, der zwar Fehler macht, aber eben auch die besten Wege kennt, sie wieder gut zu machen. Ed, der zu mir steht, trotz all seiner (und auch meiner) Freunde, die dagegen sind. Ed, der sich für Dinge begeistert, die er vorher nichtmal kannte. Ed, Ed.. Ed!

Der Schreibstil in diesem Buch ist ebenfalls etwas ganz besonderes. Eine Mischung aus Schlichtheit und wahrer Tiefe. Daniel Handler hätte Dichter werden können! Es fällt mir schwer, all das, was ich denke, in Worte zu fassen.
Ich kann also nur sagen: Lest dieses Buch. Auch wenn ihr nicht so gut in Englisch seid (Ja, ich habe auch viel gegoogelt.. slyly heißt übrigens "verschlagen" - haha, wieder etwas gelernt) - ES LOHNT SICH.
Man will lachen, man will weinen, man will am liebsten gleichzeitig auch Schluss machen oder eine neue Beziehung beginnen oder beides, aber eben doch nicht, ...! Ein wahres Chaos der Gefühle.
Ich habe dieses Buch geliebt.

Dienstag, 23. April 2013

Ich verlose: Momo von Michael Ende


Heute ist Welttag des Buches!
Im Rahmen dessen möchte ich ein Buch an euch, liebe Leser, verlosen.
Das Gewinnspiel läuft bis zum 30.04.2013!
Mitmachen könnt ihr direkt hier per Kommentar oder auch per Mail an sannisinaprigge@googlemail.com!
Hinterlasst mir euren Namen, eine Mailadresse und eventuell auch die Bestätigung eurer Eltern, dass ihr an der Verlosung teilnehmen dürft.
Der Gewinner wird dann möglichst zeitnah per Mail von mir benachrichtigt.

Verlosen tue ich eine schöne alte Ausgabe (1996) von "Momo".
Dieses Buch ist nicht nur etwas für Jugendliche und gehört beinahe schon zu den Klassikern.
Es gibt denke ich kaum jemanden, der noch nicht davon gehört hat - dieses Buch ist also ein kleiner Schatz.
Ich hoffe es findet bei einem von euch ein schönes Zuhause! :)


Sonntag, 7. April 2013

Hamburger Dom






Um auch mal zu zeigen, dass man danach durchaus äußerst sexy aussehen kann! 
DU bist der Beste! :)
Live while we're young!


Montag, 1. April 2013

Konsequenzen

"Die echten Geister unserer Welt sind, so habe ich seither häufig gedacht, genau das: 
die Konsequenzen unserer Handlungen. Die Fußspuren der Veränderung, die wir auf unserer Reise durch die Zeit hinterlassen."